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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/static/poi.xsl"?><poi id="115803" title="Malaienbärgehege" subtitle="Rund 60 Hektar für Renaturierung und Bären"><menu><entry title="Impressum" onclick="window_extra('/de/impressum')"/><entry title="Spenden" onclick="window.location.href = '/de/bestellung'; return false;"/></menu><description>Hier befindet sich ein großzügiges Gehege für Malaienbären, welches durch einen Zaun vom eigentlichen Gelände abgetrennt ist. Zur Zeit leben hier 52 konfiszierte Malaienbären. (Stand 05.02.2007) Da diese Tiere beträchtliche Schäden an Kokospalmen- und anderen Plantagen anrichten können, werden sie gejagt. Einigen Körperteilen, insbesondere der Gallenflüssigkeit, werden wie beim Kragenbären heilende Kräfte zugeschrieben. In Ostasien werden Jungtiere oft zu Haustieren gemacht; sobald sie ausgewachsen sind, werden sie geschlachtet, um an die verwertbaren Körperteile zu gelangen. Eine weitere Bedrohung stellt der Verlust ihres Lebensraumes durch umfangreiche Waldrodungen dar. Aus diesen Gründen sind die Bestände des Malaienbären im Rückgang begriffen, unklar ist allerdings, in welchem Ausmaß. In Indien sind sie vermutlich ausgestorben, in China sind sie von der Ausrottung bedroht. In vielen südostasiatischen Ländern sind keine Angaben über die Populationsgröße verfügbar, sodass die IUCN die Art unter „zuwenig Daten vorhanden“ (data deficient) listet. In CITES sind sie im „Anhang I“ gelistet.</description><media type="image_gallery" title="Bildergalerie" subtitle=""><image id="3489447" title="Arkana der kleine Malaienbär" subtitle=""><description>Am 11.01.2008 wurde in Samboja Lestari ein kleiner weiblicher Malaienbär (indonesisch: Beruang Madu = Honigbär) von einem Dorfbewohner abgegeben, die Mutter ist wahrscheinlich getötet worden.&#13;
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Bei der Ankunft war sie ungefähr eine Woche alt und wog nur einen Kilo. Seitdem wird sie von sechs Pflegern abwechselnd rund um die Uhr gepflegt. Ihr wurde der Name Arkana gegeben, und inzwischen wiegt sie schon 1,6 Kilo.&#13;
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Ihre neue „Mutter“, also die Hauptbezugsperson ist Slamet Mulyono. Täglich wird sie für eine Stunde  in die Sonne gebracht, mehrmals täglich wird ihre Temperatur gemessen, die genau wie bei Menschen auch zwischen 36 und 37 Grad liegt. Fällt die Temperatur, wird sie mit Eukalypusöl (indonesisch: Minyak Kayu Putih) eingerieben. Auch nachdem sie Milch bekommt, wird sie damit eingerieben, um den Kreislauf anzuregen.&#13;
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Wenn sie älter ist, wird sie Früchte zu essen bekommen, das Hauptnahrungsmittel der Malaienbären. Die Früchte, meistens Salak, Mango, Papaya, Ananas und Zuckerrohr kommen aus dem ökologischen Garten Samboja Lestaris&#13;
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Mehrmals täglich bekommt sie ein frisches Nest aus verschieden Blättern, normalerweise frisst die Mutter die Exkremente, und hält so das Nest sauber.&#13;
</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/3489447</url><width>360</width><height>360</height></image><image id="2463064" title="Ursus Malayanus" subtitle="Malaienbär"><description>Verbreitung und Lebensraum:&#13;
Das Verbreitungsgebiet des Malaienbären erstreckt sich vom östlichen Indien (Assam) und dem südlichen China (Sichuan und Yunnan) über Indochina und die Malaiische Halbinsel bis zu den Inseln Sumatra und Borneo. Ihr Lebensraum sind vorwiegend tropische Regenwälder.</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/2463064</url><width>360</width><height>360</height></image><image id="115974" title="Das Gehege" subtitle="Ein stabiler Zaun sorgt für Sicherung"><description>                     Der Zaun um das gesamte Gehege ist über zwei Kilometer lang. Beobachtungstürme dienen der Überwachung. Die Bären sollen natürlich nicht hinaus - zu ihrer eigenen Sicherheit und der der Menschen.&#13;
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Die Paarung der Malaienbären kann das ganze Jahr über erfolgen. Die reine Tragzeit beträgt rund 95 Tage, allerdings kann es bei ihnen wie bei anderen Bären auch zu einer verzögerten Einnistung der befruchteten Eizelle in den Uterus kommen, sodass zwischen Paarung und Geburt 240 Tage liegen können. Meist kommen ein oder zwei, rund 325 Gramm schwere Jungtiere zur Welt, sie sind blind, nackt und hilflos. Sie bleiben bei der Mutter, bis sie ausgewachsen sind, die Geschlechtsreife tritt mit rund drei Jahren ein. Das Höchstalter eines Tieres in menschlicher Obhut betrug 31 Jahre.</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/115974</url><width>360</width><height>360</height></image><image id="115944" title="Fütterungskäfig" subtitle="Treffpunkt Fütterung"><description>Im Bärengelände trifft man ab und zu auf diese Käfige. Hier treffen sich die Bären zur Fütterung. Ohne Kontakt mit den Bären zu haben, kann so sichergestellt werden, dass jeder Bär genügend zu Fressen bekommt. Diese Vorgehensweise ermöglicht auch regelmäßige Gesundheitskontrollen.</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/115944</url><width>360</width><height>360</height></image><image id="115935" title="Futterzubereitung" subtitle="Ein BOS-Mitarbeiter schneidet 'Süßigkeiten' zurecht"><description>                     Malaienbären sind nachtaktiv, tagsüber schlafen sie in den Bäumen, rund 2 bis 7 Meter über dem Erdboden. Sie brechen oder verbiegen Äste, um daraus ein Nest oder eine Aussichtsplattform zu errichten, manchmal kann man sie auch beim Sonnenbaden beobachten. Am Boden bewegen sie sich wie alle Bären als Sohlengänger fort, wobei sie die Füße nach innen drehen.&#13;
Über ihr Sozialverhalten ist wenig bekannt, wie alle Bären leben sie einzelgängerisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Bärenarten halten sie keine Winterruhe, da sie in tropischen Gebieten leben und ihre Nahrungsquellen das ganze Jahr über verfügbar sind.&#13;
</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/115935</url><width>360</width><height>360</height></image><image id="115922" title="Erfrischung in den Tropen" subtitle="Melone finden auch die Bären lecker"><description>                     Melonen sind die richtige Erfrischung in der Mittagshitze. Die Malaienbären werden im Gehege gefüttert. Obwohl das Gehege sehr groß ist, tragen die Bäume noch nicht ausreichend Früchte. Malaienbären sind Allesfresser, wobei Insekten und andere Wirbellose den Hauptbestandteil der Nahrung ausmachen. Mit ihren Krallen reißen sie die Baumrinde herab, um an Bienen und andere baumbewohnende Tiere sowie deren Honig zu gelangen. Auch Termiten werden gerne verzehrt, zu diesem Zweck brechen sie die Baue auf und halten die Vorderpfoten abwechselnd hinein. Sobald genug Beutetiere daraufgeklettert sind, schlecken sie die Pranken ab. Auch Früchte, Kokosnüsse und anderes Pflanzenmaterial gehört zu ihrer Nahrung. Selten verzehren sie auch kleine Wirbeltiere wie Nagetiere, Vögel und Echsen, manchmal auch Aas.</description><url>http://www.create-rainforest.org/image/115922</url><width>360</width><height>360</height></image></media><media type="airal" title="Luftbild" subtitle=""><image id="545932"><url>http://www.create-rainforest.org/image/545932</url><width>360</width><height>360</height></image></media></poi>